Februar 12

Seit Sonntag warteten wir auf die Stellungnahme der Islamexpertin aus Buttwil, et voilà! Und so pertinent wie immer.

Eigentlich haben wir einen solchen Post von Müller-Boder schon am Sonntag oder gestern erwartet. Aber wahrscheinlich fehlte ihr dazu das passende Foto – Muslima mit Kopftuch!

Dass es bei dem Genfer Laizitätsgesetz nicht um Kopftücher, sondern allgemein um religiöse Attribute im öffentlichen Dienst geht, geht der Dame ja sowieso am Allerwertesten vorbei. Hauptsache man kann wieder mal gegen Muslime hetzen, auch wenn die absolut nichts dafür können, dass auch christliche Zeichen wie Kreuze usw. zukünftig da verboten sind.

Im Uebrigen hat der Kanton Genf ein Gesetz, und das notabene seit 1875 das Tragen von religiöser Kleidung im öffentlichen Raum, seien es Soutanen oder Kleider aus religiösen Ordensgemeinschaften, für sämtliche Einwohner rigoros verbietet. Wer also in Genf weilt und Menschen in religiöser Kleidung sieht, muss wissen, dass es sich dabei um Besucher oder Touristen handelt.

Was der Quatsch mit den “fremden Richtern” soll, erklärt uns Islamexpertin Mü-Bo vielleicht auch noch. Im Moment gibt es eine Klage welche vom Genfer Verfassungsgericht beurteilt werden wird. Aber vielleicht sind die Scheiss-Welschen ja sowieso auch “fremd” für die Dame.

 

 



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Veröffentlicht12. Februar 2019 von perlen in Kategorie "Netz-Perlen