März 16

Migranten- und muslim-feindliche Hetze begünstigen Anschläge wie in Christchurch. Die Hetzer fühlen sich nicht betroffen.

 

Auch wenn über die genauen Hintergründe des schrecklichen Terroranschlags in Neuseeland noch nichts Genaues bekannt ist, kann man davon ausgehen, dass muslim- und migrantenfeindliche Hetze in den sozialen Medien solche Schandtaten begünstigen.

Wer Muslime und Flüchtlinge online als «Ziegenficker und Zecken» verunglimpft und davon schwadroniert, wir müssten unsere Werte und Heimat vor den fremden, von den Juden bezahlten «Invasoren» verteidigen, muss sich nicht wundern, wenn der eine oder andere auf diese verkappten Aufrufe zur Gewalt mit dem Sturmgewehr reagiert. Zumal sich Nachahmungstäter durch das brutale Video des Mörders von Christchurch veranlasst fühlen könnten, selbst zur Tat zu schreiten.

Jene also, die andere zu blinder Gewalt anstiften, ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen. Ungeachtet ihrer religiösen oder politischen Überzeugungen sollte stärker auf solche Extremisten, auf die Hintermänner und -frauen jeglicher Radikalisierung fokussiert werden. Denn egal ob sich einer an einem Konzert in die Luft sprengt oder mit einem Sturmgewehr auf Betende schiesst: Der Staat sollte alles tun, um solche Schandtaten zu verhindern.

Quelle: Redaktion Tamedia

 

Und was ist mit denen hier? Dürfen die weiterhin ungestraft ihren Hass auf dem Netz verbreiten?

 

 

 

 



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Veröffentlicht16. März 2019 von perlen in Kategorie "Netz-Perlen