Oktober 28

Die Sicherheitsexpertin prahlt mit ihrem Wissen, da sie ja manchmal neben Militär und Polizeichefs sitzen darf.

Antwort auf die Frage, warum sie sich nie zu Mordfällen wie Kitzbühl oder dem kürzlichen Verbrechen im Jura äussere.

Sie kann unterscheiden! Wenn es Schweizer oder Westeuropäer sind, dann sind es Einzelfälle auf Grund psychischer Störungen. Sie ist ja auch Psychologin und Psychiaterin, drum kann sie das beurteilen.

Zu Ihren Literaturempfehlungen, nein danke! AfD-Hetze und Verschwörungstheorien sind nicht so unseres.

Sie kennt gerade mal 2 rechtsextreme Terroranschläge in Europa! Und das als Sicherheitsexpertin! Was tut sie in der Kommission anderes als sich wichtig zu fühlen, weil sie neben Militär und Polizeichefs sitzen darf?

Ein kleiner Auszug aus der Liste:

  • Das Oktoberfestattentat am 26. September 1980 war ein rechtsterroristischer Anschlag in München. Es starben 13 Menschen bei der Explosion einer Bombe am Haupteingang des Oktoberfests, 211 wurden zum Teil schwer verletzt.
  • Am 9. Juni 2004 wurden bei dem Nagelbomben-Attentat in Köln 22 Menschen verletzt, vier davon schwer. Erst im November 2011 wurde der Anschlag dem Nationalsozialistischen Untergrund zugeordnet.
  • Am 7. Oktober 2003 erschoss der 45-jährige Neonazi Thomas Adolf die dreiköpfige Familie Mechthild Bucksteeg, Hartmut und Alja Nickel mit einer Pumpgun in der Anwaltskanzlei von Hartmut Nickel in Overath.
  • Am 25. April 2007 kam es zum Polizistenmord von Heilbronn, bei dem auf einem Parkplatz auf der Heilbronner Theresienwiese ein Angriff auf eine Polizeistreife erfolgte. Die Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter starb dabei, ihr Kollege erlitt lebensgefährliche Verletzungen, die Waffen der Beamten wurden bei der Tat gestohlen. Die Tat wird dem NSU zugerechnet, da die gestohlenen Waffen im November 2011 bei den Leichen von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gefunden wurden
  • Die rechtsextreme Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund agierte in den Jahren von 1998 bis 2011 in Sachsen. Dabei sollen die Täter Uwe BöhnhardtUwe Mundlos und Beate Zschäpe zwischen 1998 und 2006 an acht Überfällen in Chemnitz und drei in Zwickau beteiligt gewesen sein.
  • Der Mordfall Walter Lübcke ereignete sich am 2. Juni 2019 in Istha bei Kassel: Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) wurde vor seinem Wohnhaus mit einem Pistolenschuss aus nächster Nähe in den Kopf getötet. Als dringend tatverdächtig wurde am 15. Juni 2019 der hessische Rechtsextremist Stephan Ernst festgenommen.
  • Auf die in der Londoner Szenestraße Old Compton Street liegende Schwulenkneipe Admiral Duncan wurde 1999 ein Anschlag mit einer Nagelbombe verübt. Dabei starben drei Personen, weitere wurden verletzt.[65] Den Anschlag hatte der britische Neonazi David Copeland ausgeführt, der später verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.
  • Bei den Anschlägen in Norwegen 2011 verübte der Rechtsextremist Anders Behring Breivik einen Anschlag auf ein Jugendcamp in Utøya und einen weiteren gegen norwegische Regierungsangestellte in Oslo. Während bei dem Anschlag gegen norwegische Regierungsangestellte acht Tote und 209 Verwundete zu verzeichnen waren, starben im Jugendcamp in Utøya 69 Menschen und 110 wurden verletzt, davon 32 durch Schüsse.

Die Liste kann endlos fortgesetzt werden, es sind hunderte von Fällen.


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Veröffentlicht28. Oktober 2019 von perlen in Kategorie "Netz-Perlen