Juli 15

“Westfernsehen”, once more

Das “Westfernsehen” bringt mal wieder einen Beitrag.

 

Die NZZ hat sich ja vor Kurzem dagegen gewehrt, sie sei irgendwie die rechten Hetzer am unterstützen und fand es nicht so witzig, “Westfernsehen” genannt zu werden. Sieht so aus als ob das nicht so ernst gemeint war, denn sie stimmt mal wieder ein in den Chor der Wissenschaftshasser, Verschwörungstheoretiker und rechten Hetzer, dass die erneuerbaren Energien ja dem Klima schadeten!!

Offenbar sind ihr zwei wichtige Dinge entgangen:

  1. Den CO2-Ausstoss so zu senken, dass der CO2-Anteil in der Atmosphäre nicht mehr ansteigt, bedeutet nicht, dass man absolut kein CO2 mehr ausstossen darf, sondern nur, dass man die natürlichen Kapazitäten nicht überstrapazieren soll, also netto gesehen der CO2-Anteil gleich bleibt, oder besser noch, sinkt.
  2. Wie einige Twitter-User darunter ausführen (siehe auch unten), ist die CO2-Bilanz der erneuerbaren Energien immer noch weit besser als die jeder herkömmlichen, Atomstrom vielleicht ausgenommen. Das ist richtig, aber wenn man mal wieder gescheit daherkommen will beim Bashen der Erneuerbaren und innovativer Unternehmen auf dem Gebiet, dann muss man das ignorieren und die heuchlerische Methode bemühen, die so läuft: “Was, die Methode ist nicht zu 10000% CO2-frei? SIE SCHADET DEM KLIMA!!!11”. So verpackt man schön Antiintellektualismus und kann dabei auch noch seine Kundschaft am ganz rechten Rand und die Verschwörungstheoretiker bedienen.

Einige der Reaktionen dazu

Eine Zeitung, die so offensichtlich jenseits von Fakten, Wissenschaft und inzwischen auch Liberalismus ist, die hat die Bezeichnung “Ostfernsehen” mehr als verdient. Anders könnte man die Flut an Lügen, Desinformation und Whataboutismus, wie sie üblich waren zu sowjetischen Zeiten, schlicht kaum bezeichnen.

Katgeorie:Allgemein, Libertarismus, Netz-Perlen, NZZ | Kommentare deaktiviert für “Westfernsehen”, once more